Regentag

Mai 23, 2015

Was für ein Wochenendbeginn. Es ist Mai, Pfingsten, und es hat 11° C.

IMG_4951m

Regentropfen am Fenster – und das nur als Symbolfoto.

Wenn’s wenigstens so aussehen würde.

Advertisements

Das Kapitel Zwei mit Drei

Oktober 27, 2014

Es geht weiter in der traurigen Geschichte rund um meinen Mobilfunkanbieter.

Die Antwort auf meine Mail-Anfrage war (wie kaum anders zu erwarten): „Nein.“ Es gibt kein iPhone 5s, weder in 64 GB noch in 32 GB. Nicht bei Drei Österreich. So, als hätte es dieses Modell nie gegeben. Hätte nie existiert. Keine Restbestände, keine Nachforderungen, nada.

Fast zeitgleich flatterte auch noch eine Werbemail von Drei in mein Postfach: „Drei bietet Entertainment immer und überall“. HALLO!! Das geht nur mit einem aktuellen Smartphone, und genau das wollt ihr mir ja nicht liefern! Tja, wenn die eine Hand nicht weiß, was die andere tut – war aber immer schon das Problem von Marketingabteilungen.

Nachdem vom Serviceteam des Mobilfunkbetreibers immer noch keine Antwort gekommen war (man arbeitete dort vermutlich immer noch an der bestmöglichen Lösung), begab ich mich dann doch wieder in die Filiale, in der der Schrecken seinen Ausgang genommen hatte.

Der Mitarbeiter, der meine erste (und mittlerweile stornierte) Bestellung entgegengenommen hatte, war nicht da – war ja klar. Ich kam jedoch an einen recht kompetenten Kollegen, der mir nochmals versicherte, dass er als Mitarbeiter keine Chance hätte, in die aktuellen Lagerstände hineinzusehen (hallo, Drei, wäre das nicht ein Verbesserungsvorschlag für euer System?). Und dass es WIRKLICH keine iPhone 5s Modelle in Österreich gäbe. (Das Unternehmen wolle scheinbar um jeden Preis das iPhone 6 pushen und dem Kunden gar nicht die Wahl lassen, vielleicht sogar noch ein älteres (günstiges) Modell zu erstehen.)

Also wieder Hin und Her, Für und Wider, überleg‘, überleg‘ und studier‘, und dann doch von meiner Seite aus die Entscheidung für das neue iPhone 6. Technisch ist es ja moderner, und an die Größe werde ich mich wohl schon gewöhnen – hoffe nur, ich beginne es nicht zu hassen.

Ein wenig Zufriedenheit stellte sich ein, allerdings jäh gestört von der Aussage: „Das haben wir nicht lagernd und wird Ihnen zugeschickt.“ Also _das_ wollte ich jetzt genau gar nicht hören – wieder dasselbe Spiel mit Bestellung und drei Tage später Storno-Mail? „Nein, natürlich nicht“, beteuerte der Verkaufsberater, „das 64er hat drei bis vier Wochen Lieferzeit, aber das 128er wäre sofort verfügbar.“

Tja, um einiges teurer als das iPhone 5s 64GB kann man schnell mal „sofort verfügbar“ sein. Aber was soll’s – Speicher kann man nie genug haben – und ich will das Ding so bald als möglich!!

Kurzes Herumrechnen und Überlegen des Kundenberaters, und schließlich fand ich mich in einer anderen Bonusstufe wieder und konnte das Gerät zu einem überraschend günstigen Preis bestellen – „für die Unannehmlichkeiten, die Sie hatten“, meinte er.

Ein feiner Zug, muss ich sagen. Zum ersten Mal sowas wie Dank – wegen des schwach merkbaren Entgegenkommens.

Aber: Das Gerät ist noch nicht da; die Reise ist noch nicht zu Ende. Obwohl es schon sehr stark nach Happy End riecht.

Stay tuned.

Drama und Drei beginnen mit demselben Buchstaben

Oktober 24, 2014

Am 18. Oktober nahm das Leiden seinen Anfang – nach über vier Jahren sollte ein neues Smartphone her, genaugenommen ein neues Apple iPhone.

Nachdem in den letzten Tagen dieser Telefonwechsel an Skurilität drastisch zugelegt hat, versuche ich das ganze Desaster hier chronologisch abzubilden und zu ordnen – vorerst mal eine Rückschau auf die letzten sieben Tage, ab dann ein laufender Bericht.

Der Beginn:

Ein durchaus kompetenter Mitarbeiter des Drei Shops in Linz, Interspar Industriezeile hatte meinen Sohn eine Woche davor sehr zufriedenstellend bedient, also entschloss ich mich, ebenfalls diesen Drei Shop aufzusuchen. Besagter Verkäufer war natürlich nicht da, ich kam an einen anderen, etwas jüngeren Mann, dem scheinbar dann doch die Erfahrung in der Kundenberatung etwas fehlte.

Ich wusste genau, was ich wollte – nein, nicht das neue iPhone 6, sondern ein iPhone 5s in Spacegray (Gray mit „a“ – es ist ja aus den USA) in der 64GB Version. Auch über den neuen Tarif hatte ich mich erkundigt – als übernommener Kunde der ehemaligen Orange Funkgemeinschaft war ein Wechsel auf ein hauseigene „Drei“-Abrechnung durchaus angebracht. Leider stellte sich heraus, dass Drei kein wirklich schnelles mobiles Breitband anbieten will und nach gewisser Zeit den Bandbreitenriegel vorschiebt – nun ja, mit 4 GB im Monat war ich bislang ganz gut ausgekommen, und 21 Mbps Download sollten vorerst auch reichen. Man kann ja immer noch sehen, das die schöne neue LTE-Welt bringt.

Der junge Mann nahm also meine Bestellung entgegen, fragte mich nach meinem Kundenkennwort (das ich natürlich nicht wusste – aber ich hatte einen Ausweis dabei) und tippte minutenlang an seinem Terminal herum – ich dachte mir, er wird wohl schon wissen, was er tut, auch wenn er nichts sagt. Eine Versicherung wäre zu empfehlen, meinte er – nun gut, das Telefon ist ja doch teuer, also entschied ich mich dazu.

Dann leider die Info: Das Gerät ist nicht lagernd – es würde mir zugeschickt werden (mein Sohn hatte eine Woche zuvor noch eines im Shop erhalten). Etwas enttäuscht willigte ich ein; den Hinweis, bezüglich der Geräteversicherung müsste ich eh nochmal herkommen, nahm ich zähneknirschend zur Kenntnis.

Dann war aber alles soweit unter Dach und Fach, eine neue SIM-Karte gab’s für das alte iPhone auch – die Karte müsste ich bloß in eine Nano-SIM umbauen, sobald das iPhone5s per Post bei mir einlangt. So weit so gut.

Drei hübsche Bestätigungsmails von Drei kamen dann noch – einmal Tarifwechsel, einmal Bestätigung der Bestellung und einmal Kontrolle der Mail-Adresse. Ein so junger Mitarbeiter kann ja nicht wissen, dass @mac.com-Adressen und @me.com-Adressen und @icloud.com-Adressen ja eigentlich von der selben Firma sind 😉

Was dann weiter geschah:

Ab 18.10. schaute ich also dann immer wieder in die Post AG-App, um dort vielleicht eine Paketsendung an mich zu entdecken. Leider brachte das rein gar nichts, da diese App meistens sowieso bloß abschmierte. Naja – gute App-Entwicklung bringt ja jedem was.

Schlussendlich dann am 21.10. die Mail von Drei mit dem Hinweis, dass das iPhone versandt …. Moment, NEIN: „Ihre Bestellung wurde storniert“. Da stand irgendwas davon, dass ich im Webshop die Bestellung storniert hatte und sich Drei freuen würde, mich wieder mal als Kunden begrüßen zu dürfen. JUNGS!! Ich BIN Kunde von euch, habe gerade einen Vertrag auf weitere zwei Jahre verlängert und definitiv NICHT im Webshop ein Storno meiner Bestellung veranlasst! Der einzige, der im Webshop war, war diese junge Mann aus dem Drei Shop, der nach bestem Wissen und Gewissen die Bestellung für mich erledigt hatte.

Im Mail stand auch, dass ich mich telefonisch oder per Mail melden sollte, falls das Versehen bei Drei läge – nun gut, dann also anrufen. Da hört man gleich zu Beginn in der Warteschleife, dass „es derzeit zu vermehrten Anfragen komme, und falls es nicht dringend sei, solle man in einigen Tagen wieder anrufen“. IN EINIGEN TAGEN?? In welchem Jahrhundert sind wir, bitte?

Natürlich wurde nach über vier Minuten Zuhören in der Warteschleife die ganze Sache zu langweilig – ich entschied mich also, per Mail mit dem ServiceTeam von Drei Kontakt aufzunehmen, um auch etwas Schriftliches in der sprichwörtlichen Hand zu haben. Prompt kam eine Antwort – eine automatisierte, natürlich. Darin wird übrigens darauf hingewiesen, dass „eine nochmalige Urgenz meinerseits die Bearbeitungsdauer weiter verzögern kann“. Nach dem Motto: Waunst uns stresst, dann reih’n ma di glei nach hinten!

Diese automatische Antwort ist übrigens bislang die einzige Antwort des Serviceteams – bis Datum 24.10. ist ihnen „mein Anliegen sehr wichtig, und es braucht Zeit zur Bearbeitung“. Tja, bei so einer Bearbeitung muss man sich schon ordentlich konzentrieren und gewissenhaft sein. (Jeder darf sich denken, was man von diesem „Service“ erwarten kann.)

Parallel zum Mail-Versand an das Serviceteam ging auch ein Tweet an @3Oesterreich mit der Frage, was man jetzt tun kann, nachdem der Grund des Stornos völlig unklar ist – der zugegeben bemühte Mitarbeiter hinter diesem Konto bat mich, das Absagemail an den Socialmedia-Account von Drei zu senden. Was ich auch tat.

Am 22.10. dann die Info per Mail von Socialmedia-Account: Die Bestellung wurde storniert, weil es das iPhone 5s mit 64GB nicht mehr gibt. WIE BITTE??? Da verkauft ein Kundenberater von Drei einem Kunden ein Produkt, das er dann gar nicht mehr liefern kann, und die Firma informiert den Kunden nicht im Detail und lässt ihn im Regen stehen? Sowas können sich echt nur Mobilfunkunternehmen leisten.

Und es kann mir keiner erzählen, dass der junge Mitarbeiter aus dem Linzer Drei Shop nicht bezüglich Lagerstand nachsehen oder (hallo, ihr seid ein Telefonunternehmen!!) anrufen kann, ob das Gerät verfügbar ist.

Schon allein diese Aktion ist vermutlich handelsrechtlich grob fahrlässig – und das weitere Verhalten von Drei sowieso. Es gibt keine Möglichkeit, bezüglich der Bestellung mit Drei zu kommunizieren. Der Kundenberater ist im Drei Shop telefonisch nicht erreichbar, es gibt keine schnell reagierende Mailadresse, und in dieser tollen Drei Kundenzone App kann man natürlich nur die laufenden Rechnungen einsehen, nicht aber vielleicht weitere Aufträge, die ebendieser Kunde mit Drei laufen hat – shame on you, Drei !! Das wäre doch ein ideales Tool, um mit dem Kunden Kontakt zu halten. Muss man euch solche Sachen wirklich extra erklären?

In der Mail des Socialmedia-Accounts stand noch der schnippische Hinweis: „Für welches andere iPhone kann ich dich begeistern?“ Soll das jetzt ein Ratespiel werden? Ich wähle mir ein anderes iPhone-Modell aus, und im nächsten Mail kriege ich wieder die Info, dass meine Bestellung storniert wurde? Ich finde das NICHT WITZIG.

Am 23.10. schrieb ich also an den Socialmedia-Account von Drei zurück, dass ich es sehr befremdlich finde, wenn mir ein Telefon verkauft wird, das nicht mehr verfügbar ist. Noch dazu ist es aktuell (23.10.) möglich, im Drei Webshop ebendieses iPhone5s 64GB in Spacegray zu bestellen! D.h. ein potentieller Neukunde bestellt das Produkt dort und erfährt ein paar Tage später, dass seine Bestellung storniert wurde ???? Ist das eine Art, so mit Kunden (die nämlich dieses Unternehmen finanzieren und am Leben erhalten) umzugehen?

Tatsache ist allerdings, dass das iPhone5s 64GB im Apple Store nicht mehr bestellt werden kann – auch bei McWorld/McShark wird es nicht mehr gelistet. Aber, Drei, seid mal ehrlich – ihr könnt mir nicht erzählen, dass ihr nicht noch ein paar Geräte auf Lager habt – was macht ihr denn, wenn ein Kunde einen Garantiefall mit solch einem Modell hat; sagt ihr dem dann auch, dass er sein Gerät nicht getauscht kriegt und damit leben muss?

Jedenfalls schlug ich in der Mail vor, dass ich auch durchaus ein iPhone 5s 32GB nehmen würde. Und sandte die Mail ab.

Seither noch keine Reaktion.

Stay tuned.

Geburtstag

Juli 7, 2013

Recht relaxten Neunundvierzigsten erlebt. Mit Blackroll und Jawbone UP, Geldtasche und guten Esspaket als Geschenke – sowie einem 50 Minuten Regenerationslauf. Abends beim Inder – sehr gut!

Regenerationstage

Juli 3, 2013

Die müden Muskeln ausruhen und in der Arbeit ziemlich sinnlose Tätigkeiten machen – das waren die letzten Tage. Das Musikschuljahr ging zu Ende, und bald auch das 49. Lebensjahr.

Trailtag

Juni 29, 2013

Um 5 Uhr auf, frühstücken um halb sechs, und dann nach Veitsch: 54 km Ultratrail mit David und Sebastian über die Hohe Veitsch. Herrliches Wetter, und ordentlich anstrengend.

Stresstag

Juni 28, 2013

Viel zu viel zu arbeiten heute, das artete dann in Stress aus. Statt beim Inder bei IKEA, und dann hieß es schon packen und Abfahrt ins Mürztal nach Mürzhofen. Morgen Ultratrail – Grenzstaffellauf.

Lauftag

Juni 27, 2013

Gestern noch bei kühlem Wetter Geburtstag von Müttern gefeiert, heute schon bei Sonnenschein in der Plus City herumgelaufen. Da es etwas kühl war, war’s sehr angenehm.

Regentag

Juni 25, 2013

Fast den gesamten Tag gab es Niederschlag, also ganz gut zum Arbeiten. Abends war’s wenigstens einigermaßen trocken, sodass sich 45 Minuten Lauf ausgingen.

Kalttag

Juni 24, 2013

Seit vergangener Woche hat es über 20°C abgekühlt – anstrengend! Primär arbeiten. Abends kein USI, weil Arbeit so lang dauerte. Aber vielleicht eh besser wegen Wetter.